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Ich will meine Sachen!!!!

 Irgendwann kam er dann doch bei uns zuhause an!

06.Februar 2006: Wir haben wirklich unsere erste eigene Wohnung im Ausland. Neu, hübsch eingerichtet und ... noch nicht ganz fertig! Als wir die Wohnung das erste Mal besichtigt hatten, sollten noch manche Löcher zugemacht und Leisten angebracht werden. Eine Klimaanlage hätten wir auch noch bekommen sollen, aber gut. Die Freude überwiegt, und man will ja nicht gleich meckern. Wenn erstmal in 5 Tagen unser Hab und Gut auf Malta angekommen ist, wird das sicher richtig gemütlich. Und wenn ich dem Vermieter sage, dass die Sachen noch zu machen sind, dann passiert das sicher bald…

Also jetzt haben wir doch ein leichtes Problem – nur keine Panik. Die Spedition, die für viel Geld unsere Sachen in einem Container nach Malta verfrachtet hat, vergaß tatsächlich, ZOLLPAPIERE beizulegen. Wie kann man denn so etwas vergessen??? Das ist doch unfassbar! Aber es geht noch schlimmer: Die Schnepfe von der Spedition findet auch noch, dass das unser Fehler ist. Wie bitte? Was hab ich denn mit dem Ausstellen von Zollpapieren zu tun? Bin ich plötzlich zur Speditionsfachfrau mutiert??
Ja, und nun? Ach, unser Immobilienmakler Joseph hat doch gemeint, dass wir ihn immer anrufen können, wenn wir irgendwas brauchen. Na, da fragen wir den doch mal.
-Gut, er hilft uns. Er kümmert sich um die Sache, und dann bekommen wir schon unseren Container. Wäre doch gelacht.

Hm, jetzt sitzen unsere ganzen Sachen schon eine Woche im Maltesischen Hafen fest. Langsam fange ich innerlich schon an, mich von allem zu verabschieden. Ich will meine Hausschuhe, meine Kuscheljacke und vor allen Dingen: Ich will unsere Verkaufsmobile haben! Ohne die geht hier mal gar nichts voran, und so viel Geld haben wir dann doch nicht auf Vorrat.

Ist es denn die Möglichkeit? Joseph hat es geschafft. Morgen kommen unsere Sachen. Er meint, dass er eine Rechnung per Email geschickt hat. Ich gehe also ins Internetcafe - denn unser Internetanschluss für Zuhause lässt irgendwie auf sich warten - und schaue mir die Rechnung an. Aber das kann doch nur ein Schreibfehler sein. Geht ja gar nicht! Da ruf ich doch gleich mal an. Aha, also kein Schreibfehler. Ein angemessenes Honorar für die schwierige Aufgabe, den Container aus dem Hafen zu holen. Meine Güte, von dem Geld kann ich mir fast meinen ganzen Hausstand neu kaufen! Das ist 3mal so viel, wie ausgemacht. Aber das scheint den Rechnungssteller in keinster Weise zu interessieren. Und ich? Ich bin einfach nur froh, dass unsere Sachen ankommen. Um sein Traumziel zu erreichen, müssen wohl immer ein paar Stolpersteine dabei sein…!




2844 Eingestellt: 02.08.2007  16:44:30   -  Autor: maltadc_2   




So wurden Hochzeiten gefeiert...

Maltesische Heiratsbräuche in der Vergangenheit


Hochzeiten in Malta sind denen in anderen europäischen Ländern ziemlich ähnlich, aber dies war in der Vergangenheit nicht der Fall. Die Tochter wurde nicht immer bei der Wahl des zukünftigen Ehemannes befragt. Wenn die Eltern des Mädchens meinten, dass es Zeit für ihre Tochter sei, zu heiraten, stellten sie eine Schale mit Süssigkeiten auf eine Steinkonsole an der Aussenwand ihres Hauses.

Wenn ein junger Mann diese Schale bemerkte und Interessse hatte, versuchte er einen älteren Mann als Heiratsvermittler (huttab) zu finden, um auf diesem Wege, den Eltern seine Bereitwilligkeit zu übermitteln. Wenn diese einverstanden waren, wurde ein Vertrag über die Mitgift des Mädchens aufgesetzt. Der junge Mann schickte seiner Liebsten dann einen Fisch mit einem goldenen Ring im Maul. Dann wurde die Verlobung gefeiert. Diese Feier wurde Ir-Rabta genannt.

Während dieses Festes wurde die Braut ihrem zukünftigen Ehemann in der Gegenwart beider Elternpaare vorgestellt. Sie bekam dann einen Verlobungsring, auf dem zwei sich haltende Hände eingraviert waren - als Symbol der Treue. Im Gegenzug gab die Tochter ihrem zukünftigen Ehemann ein spitzenumrandetes Taschentuch.

Am Hochzeitstag begleiteten dann Musiker und Sänger das Brautpaar zur Kirche und sangen dabei Loblieder auf das neue Paar. Nach der Kirche wurden Getreidekörner, Nüsse und Weizen über das frisch vermählte Paar geworfen. Die Gäste blieben auch weiterhin für das Hochzeitsbankett dort und trugen auch oftmals direkt zum Fest bei, indem sie Wein und Essen offerierten.

Die Braut ass in einem separaten Raum, aber am Ende der Mahlzeit gesellte sie sich zu ihrem Ehemann, setzte sich nah zu ihm und trank sogar aus seinem Glas. Manchmal wurden auch Kastaniettentänze aufgeführt, eine Sitte, die Ihren Ursprung vermutlich im 15. Jahrhundert unter der Herrschaft der Aragonesen hatte. Während des Essens legten die Gäste der Braut Geschenke auf den Schoss, die dabei am äussersten Ende des Raumes sass.

Acht Tage nach der Hochzeit verliess die Braut das Haus ihres Vaters, was man als “Il-Harga” bezeichnete. Für gewöhnlich wurde sie dann mit viel Pomp von ihrem Ehemann im neuen Heim empfangen.

Während des ersten Jahres der Ehe, nahm der Ehemann seine Frau zu zwei großen Festas mit: dem Fest des Heiligen Gregory, das am ersten Mittwoch nach Ostern in Zejtun und Marsaxlokk gefeiert wird und zu einer Festa mit Namen “L-Imnarja” Ende Juni, welches an das Martyrium des Petrus und des Paulus erinnern soll. Am Abend dieses Feiertags finden sich viele Leute in Buskett, dem kleinen bewaldeten Garten ausserhalb Rabats, zusammen, um Kaninchen-Stew zu essen, Wein zu trinken und dem volkstümlichen Singen des “l-ghana” zu lauschen.

Die Braut trug zu ihrer Hochzeit für gewöhnlich eine andere Kopfbekleidung. Wenn sie den “ghonella” trug, auch als “faldetta” bekannt, bedeutete dies, dass die Braut schon einmal verheiratet gewesen war. In diesen Zeiten wurden viele Frauen Witwen, da die Männer meistens Soldaten oder seefahrende Piraten waren und viele ihr Leben verloren, wenn sie noch jung waren.

Wenn die Frau noch Jungfrau war trug sie entweder einen Hut (kappell) oder einen Schleier (mant). Der Hut war für gewöhnlich beige, während die Farbe des Brautkleids silbergrau war. Der Schleier und das Brautkleid der Jungfrau waren weiss.


28 Eingestellt: 29.05.2007  19:06:11   -  Autor: maltadc_2   

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