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 ZULETZT GELESEN / JÜNGSTE BEITRÄGE
QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/mdinakirche.jpg





Die stille Stadt - Mdina

 Die Peter und Paul Kathedrale - beschützt von den beeindruckenden Festungsmauern

Malta ist vielerorts hektisch und laut. Viele Autos, Geplapper überall und geschäftiges Treiben.
Kommt man allerdings nach Mdina, ändert sich das schlagartig. Noch vor den Toren der Festungsstadt herrscht das normale Maltesische Chaos, doch sobald man durch das Tor gelaufen ist, wird es still.
Trotz den vielen Touristen, die die stille Stadt erleben wollen, herscht unheimliche Ruhe. Durch die engen Gassen und vorbei an den beeindruckenden Villen, die gebaut sind wie Festungen, fühlt man sich Jahrhunderte zurück versetzt.



Mdina zeichnet sich neben ihrer Schwesterstadt Rabat als die höchstgelegene Stadt der Insel aus. Dieser strategisch gute Platz wurde schon in der Bronzezeit genutzt. Schon damals diente die Stadt wegen ihrer guten Lage den Phöniziern als Festung. Diese nannten diesen Platz passend Zufluchtsort = Malet.
Die Römer bauten um Mdina und auch Rabat eine fast uneinnehmbare Festungsmauer. Nachdem die Araber 870 n.Chr. das Land einnahmen, bekam die Stadt ihren heutigen Namen: Mdina = von Mauern umgebene Stadt.
Da Mdina bei den vielen Angriffen auf Malta ein sehr umkämpfter Punkt war, wurde der Festungsgürtel nur noch auf das Stadtgebiet von Mdina verkleinert.
So konnte sie 1422 auch dem Angriff von 18.000 Türken stand halten. Auch für die Johanniter war Mdina die wichtigste und somit Hauptstadt der Insel. Bald mussten sie allerdings feststellen, dass es einfacher ist, Malta von der Küste aus zu verteidigen und zu regieren, was dazu führte, dass Mdina ihren Status als Hauptstadt an Birgu abgeben musste.
Von nun an war sie nur noch ein wichtiger Ort für den Maltesischen Adel. Schon immer bedeutete Mdina für die Blaublüter eine Zufluchtsstätte.
Heutzutage ist sie eine Zufluchtsstätte von Verkehr und Lärm. Viele Touristen machen sich auf den Weg, um die Stadt aus der Vergangenheit zu besuchen.
Absolute Sehenswürdigkeiten sind die Peter und Paul Kathedrale, welche nach dem schweren Erdbeben von 1693 durch den schon damals berühmten Maltesischen Kirchenbauer Lorenzo Gafa wieder aufgebaut wurde. Von 1697 bis 1702 wurde an dem Meisterwerk gebaut. Ein beeindruckendes Stück Architektur.




Das Kathedralmuseum südlich der Kathedrale beheimatet ein Stück Deutschland. Dort sind nämliche einige Kupferstiche und Holzschnitte von Albrecht Dürer augestellt.

Natürlich hat Mdina viele Cafes und Restaurants. Das wohl berühmteste ist das Fontana. Dort gibt es hervorragende Kuchen und Kaffee aller Art, aber auch Pizza, Pasta und Salate. Das schönste an diesem Café ist allerdings der Blick. Man sitzt direkt an der Stadtmauer und hat einen Ausblick über mehr als die Hälfte der Insel.




Wer gemütlich essen gehen möchte, der sollte das Mdina Restaurant besuchen. Ein kuscheliger Innenhof, leckeres Essen und sehr freundlicher Service bereiten ein gemütliches Dinner.

Auch in einigen Souvenirshops kann man schöne Schätze finden. So gibt es direkt am Tor von Mdina den Mdina-Glass Shop. Ausgezeichnete Glasbläserkunst in Form von Vasen, Schmuck oder Dekostücken, die einen immer an den schönen Urlaub erinnern.






2892 Eingestellt: 30.09.2007  17:49:16   -  Autor: maltadc_2   




Immer eine knifflige Frage...

Welchen Wein??

Wenn man als Gast in ein neues Land kommt, muss man selbstverständlich alles erst einmal erkunden.
Das Land, die Leute, das Essen… Schwierig wird es oft beim Wein. Gerade für solche, die gerne die Einheimischen Produkte probieren wollen ist es nicht leicht die richtige Wahl zu treffen.

Auf einer Maltesischen Speisekarte findet man meist den La Vallette in Rot oder Weiß, Pinot Grigio, Sauvignon Blanc, Merlot und Carbenet Sauvignon. Nun, welchen nehmen? Und welcher ist nun wirklich ein Malteser?

Grundsätzlich bieten die meisten Lokale Maltesische Weine an, die zwar in Malta produziert, aber von Italienischen Trauben sind. Bei der Größe der Insel auch ganz verständlich.
Wer echt Maltesische Weine, das heißt mit original Maltesischer Traube probieren will, muss da schon tiefer in die Tasche greifen und findet diese meist auch nur im Supermarkt und nicht im Lokal.

Aber erstmal zurück zur Weinkarte:
Der La Vallette ist meist der günstigste Wein auf der Seite der „National Wines“. Allerdings auch nicht der Beste. Geschmäcker sind zwar verschieden, aber man kann behaupten, dass dieser Wein, ob weiß oder rot, doch sehr billig und, na sagen wir mal, merkwürdig schmeckt. Auch der San Paolo von Marsovin gehört, meinem Geschmack nach, zu dieser Art Wein…

Hingegen kann man mit Maltesischem Pinot Grigio, Sauvignon Blanc, Trebbiano, Chardonnay, Merlot oder Carbernet Sauvignon nichts verkehrt machen. Diese kommen entweder von der Winzerei „ Marsovin“ oder „Delicata“ und sind von sehr guter Qualität.

Der Weinfan, der gerne die in Malta aufgewachsene Traube probieren möchte, sollte in einen Supermarkt oder Weinhandel gehen und, je nach Geschmack, nach folgendem fragen:
Marsovin „Cheval Franc“, eine Mischung aus Carbernet Franc und Syrah, und der Marsovin „Antonin“. Diesen gibt es als Roten, eine Mischung aus Carbernet Sauvignon, Merlot und Carbernet Franc, und dem Weißen, der Chardonnay- und Pinot Grigio-Trauben enthält. Auch von sehr guter Qualität und garantiert Maltesisch sind die Medina-Weine von Delicata, bei denen man, je nach Geschmack, zwischen 5 Sorten entscheiden kann. Seltener, aber auch aus rein nationalen Trauben, sind der Marnisi, ein Roter mit einer sehr schönen Flasche und der Cassar de Malte.
Allerdings kann man bei den reinen Maltesischen Weinen mit 3 -7 Maltesischen Lira rechnen.
Doch für Weinliebhaber lohnt sich das auf jeden Fall!!

Prost!


29 Eingestellt: 29.05.2007  19:07:06   -  Autor: maltadc_2   

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