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QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/marsaxxlok1.jpg





Das Fischerdorf Marsaxxlok

 

Es gibt bestimmte Orte auf der Insel Malta, die im Besichtigungsprogramm eines Besuchers einfach nicht fehlen sollten. Einer davon ist mit Sicherheit der Ort Marsaxlokk. Dieses kleine Fischerdorf ist reich an Geschichte und Folklore und seltsamerweise, obwohl es so unauffällig auf Aussenstehende wirkt, taucht sein Name überall in den alten Geschichtsbüchern auf.

Marsaxlokk liegt im Südosten von Malta, genau an der Einmündungsbucht nahe an Birzebbuga und nicht mehr als 15 Minuten Fahrt von dem Internationalen Flughafen entfernt. Es ist ein einzigartiges Fischerdorf und ein Ort, der das ganze Jahr über voller Leben und Geschäftigkeit ist. Marsaxlokk hat eine mittelalterliche Geschichte. In einem Bezirk dieses Dorfes, der Tas-Silg heisst, wurden einige der ältesten Überreste aus der Phönizier Zeit gefunden. Unter den Funden waren Steinstatuen, kleine Säulen, Elfenbeinstücke und Töpferwaren, die bis ins 8. Jahrhundert v. Chr. datiert werden können. Im Jahr 1697 wurden zwei Marmorsäulen entdeckt, die mehrere Inschriften in griechisch und phönizisch trugen. Eine dieser Säulen ist im Nationalmuseum für Archäologie ausgestellt, während die andere, die von Grossmeister Manoel de Rohan an Louis XVI von Frankreich überreicht wurde, sich im Louvre in Paris befindet. Für den Orientalisten Abbé Bartholomew aus dem 18. Jahrhundert waren die griechischen und phönizischen Inschriften schliesslich der Schlüssel zur Rekonstruktion der phönizischen Schrift, die der Ursprung aller europäischen Alphabets ist.

Über der Bucht des Dorfes Marsaxlokk wacht der prächtige San Lucjan Turm, der auf Anordnung des Grossmeisters Alof de Wignacourt im Jahre 1610 errichtet wurde. Dieser Turm hat sich sogar in der britischen Kolonialzeit als nützlich erwiesen, als man wie auch schon in anderen Zeiten des Krieges, die Malta durchgemacht hat, die strategische Position von Marsaxlokk erkannte.

Aber zurück zu modernen Zeiten: Ein typisches Charakteristikum, das mit Marsaxlokk verbunden ist, ist das Fischerboot. Es findet sich eine Fülle von Fischerbooten in dieser Bucht, überwiegend luzzus. Es ist aus Holz gemacht, mit einem einfachen Rahmen, stumpfen Heck und vertikalem Bugspriet. Das ganze Jahr über findet man kontinuierliche Betriebsamkeit um diese farbenfrohen Boote herum. Die Fischer bereiten ihre Boote und das Fischfangzubehör für den Fang vor, oder bessern ihre Netze aus, die auf der ganzen Länge des Kai gespannt werden können. Vor der Fischfang Saison wird im Bedarfsfall die Farbe von den Booten entfernt, Risse zugespachtelt und eine frische Schicht Farbe aufgetragen. Es werden immer kraftvolle Farben wie leuchtendes blau, gelb, orange, rot oder grün verwendet. Das Auge des Osiris schmückt immer den Bug des maltesischen luzzu. Man glaubt, dass das Auge böse Geister fernhält, man sieht es auch häufig anderswo auf Booten im Mittelmeerraum. Die Familien der Fischer leben in ständigem Gebet und einem Auge auf den Himmel, wenn ihre Männer draussen auf See sind.


Ein guter Fang ist extrem wichtig für die lokale Wirtschaft, sowohl heute als umso mehr noch in der Vergangenheit. Die hauptberuflichen Fischer tragen heute 70 % zum Gesamtfang bei, der in Malta jedes Jahr an Land gebracht wird.

Die alten Häuser rund um die Bucht bezeugen ebenfalls die lange alte Geschichte, die Marsaxlokk durchlebt hat. Niedrige Türen, kleine Fenster und altertümliche Türklopfer leben tapfer neben modernen Restaurants, in denen frischer Fisch nach einheimischen Rezepten serviert wird. Dann gibt es die Souvenirshops, die Touristen aus aller Welt die Gelegenheit geben sollen, ein Andenken an die Insel mitzunehmen. Ein weiterer interessanter Aspekt dieses Dorfes ist der tägliche Markt, auf dem sich Verkaufsstände voller Fisch mit Buden, die handgemachte Souvenirs verkaufen vermischen. Schöne lokale Spitzenware, gehäkelte und bestickte Tischdecken hängen dort aus und haben das blaue Meer und die bunten Boote im Hintergrund.

Dann gibt es einen riesigen Markt jeden Sonntagmorgen, der bis zum frühen Nachmittag geht, auf dem die Auswahl an zum Verkauf angebotenen Fisch schon sehr beeindruckend ist. Wenn die Marktstände abgebaut sind, veranstalten die Einheimischen Bingo oder eine Tombola - hauptsächlich für die Einheimischen, aber jeder der mitmachen möchte, ist sehr willkommen.

Das Dorfleben in Marsaxlokk hat sich gut an den Tourismus angepasst. Das Leben richtet sich danach und der Besucherfluss wird dankbar aufgenommen. Der Geruch von frisch gefangenem Fisch vermischt sich mit dem Geruch des Meeres, der durch die südliche Brise hereingetragen wird. Dann sind da die aromatischen Gewürze, die frisch von maltesischen Boden immer erhältlich sind.

Ein weitere kuriose Besonderheit, die an vergangene Zeiten erinnert, ist die riesige Markise, die hoch über dem Platz vor der Kirche herrscht. Dies könnte man einfach als einen schattigen Platz betrachten, aber diese Konstruktion datiert auf das Jahr 1876 zurück. Wie die Mehrheit der maltesischen und gozitanischen Frauen es gewöhnlicherweise taten, wuschen auch die Hausfrauen von Marsaxlokk ihre Wäsche in jeder zur Verfügung stehenden Wasserquelle. Eine Frischwasserquelle in diesem Bereich war der ideale Platz für ein "ghajn tal-hasselin" (was übersetzt, Quelle der Waschfrauen heisst). Die Markise wurde errichtet, um den sich plagenden Frauen, Schutz vor der glühenden Hitze zu bieten.

Es ist nicht leicht Worte zu finden, um die Ursprünglichkeit auszudrücken, die dieses Fischerdorf glücklicherweise immer noch charakterisiert. Nichts anderes als ein Besuch kann wirklich dabei helfen, zu fühlen wie Marsaxlokk wirklich ist.


21 Eingestellt: 29.05.2007  18:36:39   -  Autor: maltadc_2   



QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/john2.jpg





Ein Muss: Die St.Johns Co-Cathedral

 Das prunkvolle Schiff der St. Johns Co-Cathedral

Wenn man einfach nur durch Maltas Hauptstadt Valletta spaziert wird sie einem wahrscheinlich garnicht auffallen. Die St. Johns Co-Cathedral ist von Aussen wirklich unscheinbar. Doch von innen ist sie ein echtes Kunstwerk.
Gerolamo Cassar hat in den Jahren 1573 bis 1577 den Kalksteinbau errichtet. Allerdings dauerte es noch mehr als einhundert Jahre bis die Kathedrale zur schönsten des Mittelmeerraums wurde. Die Innenausstattung und die kunstvollen Schmuckelemente brauchten ihre Zeit.



Die Kirche wurde als Hauptkirche des Johanniterordens erbaut und besitzt 12 Apsiden (halbrunde Altar-Nische). Sieben von ihnen wurden von den einzelnen Zungen (Provence, Auvergne, Frankreich, Italien, Aragon, England und Deutschland) gestaltet, die äusserst prunkvoll verziehrt sind.
Im Boden der Kirche, auf einer Länge von 58 Metern, erstrecken sich 375 Grabmäler in denen Ordensritter bestattet wurden. Die Marmorplatten mit ihren Inschriften und Bildern sind fast zu schön um Gräber zu sein.
Auch fast alle Großmeister wurden in der St. Johns Co-Cathedral bestattet. Ihre hochbarokenen Sarkopharge findet man in der Krypta.
In einer anschließenden Galerie kann man sich Bilder des berühmten Künstlers Michelangelo de Caravaggio ansehen. Sein berühmtestes Bild "Johannis der Täufer" beeindruckt durch das malerische Spiel mit Licht und Schatten.




2768 Eingestellt: 14.06.2007  11:12:45   -  Autor: maltadc_2   

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