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QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/sprache.jpg





Maltas Sprache

 Die Sprache der Malteser kommt ursprünglich aus dem Morgenland

Auf Malta ist es sehr einfach sich mit den Einheimischen zu verständigen. Alle sprechen Englisch, 90% sprechen auch Italienisch und es gibt sogar einige, die etwas Deutsch sprechen.
Doch will man etwas verstehen wenn sich die Malteser in ihrer Sprache MALTI unterhalten, tut man sich sehr schwer. Maltesisch ist die zweite Amtssprache auf Malta. Seit der Unabhängigkeit von Großbritanien 1964, pflegten die Malteser ihre ursprüngliche Sprache wieder mehr.
Malti ist die einzige Semitische Sprache in ganz Europa. Der Ursprung dieser Sprache kommt nämlich aus dem Arabischen.
840 n. Chr. wurde Malta von den Arabern besiedelt. So entstand der Grundstein für das heutige Malti. Allerdings wurde die Sprache ab 1530 schwer vom Italiensichen beeinflusst, da der Johanniter Orden Malta beherrschte. 1814 wird Malta Englische Kronkolonie. Dadurch wird Englisch zur ersten Amtssprache. Nur noch die Oberschicht spricht Italienisch.
1914 wird durch die Engländer erst das lateinische Alphabet eingeführt, zehn Jahre später gibt es die ersten Rechschreibregeln. Weitere 10 Jahre später wird Malti als zweite Amtsprache eingeführt. Heute sprechen die meisten Malteser dank dem Fernseher noch Italienisch. Da im normalen Kabelnetz nur 3 Maltesische und 5 Italienische Sender zu sehen sind, lernen Kinder damit schnell und einfach die Italienische Sprache.
Maltesisch ist heutzutage die dominierendste Sprache auf Malta. Trotz der vielen uns bekannten Einflüsse kann man es so gut wie garnicht verstehen - ausser natürlich man spricht Arabisch.


2896 Eingestellt: 15.10.2007  17:13:17   -  Autor: maltadc_2   



QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/mdinakirche.jpg





Die stille Stadt - Mdina

 Die Peter und Paul Kathedrale - beschützt von den beeindruckenden Festungsmauern

Malta ist vielerorts hektisch und laut. Viele Autos, Geplapper überall und geschäftiges Treiben.
Kommt man allerdings nach Mdina, ändert sich das schlagartig. Noch vor den Toren der Festungsstadt herrscht das normale Maltesische Chaos, doch sobald man durch das Tor gelaufen ist, wird es still.
Trotz den vielen Touristen, die die stille Stadt erleben wollen, herscht unheimliche Ruhe. Durch die engen Gassen und vorbei an den beeindruckenden Villen, die gebaut sind wie Festungen, fühlt man sich Jahrhunderte zurück versetzt.



Mdina zeichnet sich neben ihrer Schwesterstadt Rabat als die höchstgelegene Stadt der Insel aus. Dieser strategisch gute Platz wurde schon in der Bronzezeit genutzt. Schon damals diente die Stadt wegen ihrer guten Lage den Phöniziern als Festung. Diese nannten diesen Platz passend Zufluchtsort = Malet.
Die Römer bauten um Mdina und auch Rabat eine fast uneinnehmbare Festungsmauer. Nachdem die Araber 870 n.Chr. das Land einnahmen, bekam die Stadt ihren heutigen Namen: Mdina = von Mauern umgebene Stadt.
Da Mdina bei den vielen Angriffen auf Malta ein sehr umkämpfter Punkt war, wurde der Festungsgürtel nur noch auf das Stadtgebiet von Mdina verkleinert.
So konnte sie 1422 auch dem Angriff von 18.000 Türken stand halten. Auch für die Johanniter war Mdina die wichtigste und somit Hauptstadt der Insel. Bald mussten sie allerdings feststellen, dass es einfacher ist, Malta von der Küste aus zu verteidigen und zu regieren, was dazu führte, dass Mdina ihren Status als Hauptstadt an Birgu abgeben musste.
Von nun an war sie nur noch ein wichtiger Ort für den Maltesischen Adel. Schon immer bedeutete Mdina für die Blaublüter eine Zufluchtsstätte.
Heutzutage ist sie eine Zufluchtsstätte von Verkehr und Lärm. Viele Touristen machen sich auf den Weg, um die Stadt aus der Vergangenheit zu besuchen.
Absolute Sehenswürdigkeiten sind die Peter und Paul Kathedrale, welche nach dem schweren Erdbeben von 1693 durch den schon damals berühmten Maltesischen Kirchenbauer Lorenzo Gafa wieder aufgebaut wurde. Von 1697 bis 1702 wurde an dem Meisterwerk gebaut. Ein beeindruckendes Stück Architektur.




Das Kathedralmuseum südlich der Kathedrale beheimatet ein Stück Deutschland. Dort sind nämliche einige Kupferstiche und Holzschnitte von Albrecht Dürer augestellt.

Natürlich hat Mdina viele Cafes und Restaurants. Das wohl berühmteste ist das Fontana. Dort gibt es hervorragende Kuchen und Kaffee aller Art, aber auch Pizza, Pasta und Salate. Das schönste an diesem Café ist allerdings der Blick. Man sitzt direkt an der Stadtmauer und hat einen Ausblick über mehr als die Hälfte der Insel.




Wer gemütlich essen gehen möchte, der sollte das Mdina Restaurant besuchen. Ein kuscheliger Innenhof, leckeres Essen und sehr freundlicher Service bereiten ein gemütliches Dinner.

Auch in einigen Souvenirshops kann man schöne Schätze finden. So gibt es direkt am Tor von Mdina den Mdina-Glass Shop. Ausgezeichnete Glasbläserkunst in Form von Vasen, Schmuck oder Dekostücken, die einen immer an den schönen Urlaub erinnern.






2892 Eingestellt: 30.09.2007  17:49:16   -  Autor: maltadc_2   

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