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QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/gorg.jpg





Maltas erster Heiliger: San Gorg Preca

 

Am 03.Juni 2007 wurde Gorg Preca, zu Lebzeiten besser bekannt als Dun Gorg, heilig gesprochen.
Fast 5000 Malteser waren in Rom dabei als es soweit war.
San Gorg Preca werden 2 Wunder der Heilung anerkannt, die er nach seinem Tot vollbracht haben soll.
Sein Weg zum Heiligen begann, als ein Mann namens Charles Zammit Endrich, kurz nach Precas Tot 1962, behauptete, dass er seine Sehkraft wieder erlangte, nachdem er eine Schuhsohle von Gorg Preca unter sein Kissen gelegt hatte.

Mr. Zammit Endrich, wurde am Auge operiert, nachdem er immer schlechter sah. Während seiner Operation, die nur unter örtlicher Betäubung statt fand, sah er plötzlich das Gesicht von Priester Preca vor sich. Arzt und Krankenschwester bestätigen, dass der Mann nach Preca rief und seine Hand nach etwas ausstreckte.
Nachdem sein Augenlicht aber wieder schlechter wurde, legte er eines Abends eine Schuhsohle, die Gorg Preca gehörte, unter sein Kissen und schlief darauf. Wie durch ein Wunder konnte er am nächsten Tag wieder normal sehen und musste nicht mehr operiert werden.

Ein anderes Wunder durch San Gorg Preca geschah erst 2001. Ein Säugling lag schon im Sterben da seine Leber versagt hatte. Alles wurde für eine Lebertransplantation vorbereitet, doch kurz vor der OP stellte man fest, dass das Organ für das kleine Baby nicht kompatiebel war.
Die Krankenschwestern wussten sich nicht mehr zu helfen, ausser zu Gorg zu beten und dem Baby einen Handschuh aufzulegen, der während der Exhumierung von Gorg Preca benutzt wurde.
Am nächsten Tag verbesserte sich der Zustand des Babies plötzlich und eine Transplantation war nicht mehr nötig.
Nun, war der mittlerweile 6jährige Junge bei der Weihung in Rom dabei.


39 Eingestellt: 03.06.2007  19:53:18   -  Autor: maltadc_2   




Zum Einkaufen zuhause bleiben

Strassenhändler und Hausierer

Es gab mal eine Zeit, in der die Hausfrauen, ausser für den täglichen Kirchenbesuch, kaum das Haus verliessen, da alles für das Haus von Hausierern erworben werden konnte, die die Strassen von Sonnenaufgang bis -untergang befuhren.

Diese Händler und Hausierer kamen nicht alle zur gleichen Zeit, sondern erschienen zu Zeiten, die über den ganzen Tag verteilt waren. Jeder Hausierer oder Strassenhändler hatte seinen eigenen speziellen Ruf, nicht nur, um seine Waren anzupreisen, sondern auch, um seine Ankunft in einer bestimmten Strasse anzukündigen. Die Regelmässigkeit der Tageszeit wie auch der Tag der Woche und Saison war für die Kunden, die die Hausierer erwarteten, äusserst angenehm.

Die Strassenhändler, von denen ein grosser Prozentsatz Frauen waren, erschienen oft nach langen Fussmärschen auf den Strassen und balancierten dabei Eimer und Körbe auf ihrem Kopf und benutzten die Hände für den Rest. Andere wiederum kamen einen kleinen Handkarren voller Ware schiebend und viele tauchten auch mit Pferd oder Esel auf, die einen grösseren Karren zogen.

Milch wurde noch warm und direkt von der Ziege geliefert. Es gab keine Kühlschränke, so dass die Ziegenhirten morgens und am frühen Nachmittag mit einer Handvoll Ziegen kamen. Die Strassenhändler lieferten frische Eier, Kräuter für den Kochtopf oder als Heilmittel, Obst und Gemüse aller Arten in Säcken oder Bambuskörben und Weichkäsestücke in Eimern mit brackigem Wasser, gepfeffert oder trocken.

Ein weiters Milchprodukt war der Rikotta, warm prozessiert in Salzwasser. Die Hausierer bewahrten diesen in einem Weidenkorb auf, damit er seine Form behielt und nahmen ihn dann jeweils heraus, um mit einem Zwirn, Portionen für ihre Kunden zu schneiden.

Sie brachten auch lebende Hühner und Kaninchen in Käfigen oder einzelne in Säcken, da viele Hausfrauen sie direkt vor Ort geschlachtet und die Kaninchen vor der Bezahlung gehäutet und gesäubert haben wollten. Gepökelter Fisch, maltesische Würstchen, Kapern, rote Paprika, gekochte Bohnen und andere Auswahlzubereitungen für ein Salatgericht waren von den Strassenhändlern zu bekommen.

Der Fischhändler kam an allen möglichen Tagen, aber garantiert freitags, wenn die religiösen Traditionen das Essen von Fleisch untersagten. Er kam auch am Neujahrstag, da Fisch den Familien Glück bringen soll. Dieser war aber häufig nicht erhältlich, wenn das schlechte Wetter das Fischen unmöglich machte.

Einzelne Kurzzeit-Hausierer kamen mit anderen Erzeugnissen wie einheimischem Honig und Orangenblütenwasser, beides Produkte, die neben Kräutern für medizinische Zwecke, sehr geschätzt wurden. Salz wurde in Säcken aufbewahrt, das vor den ersten Regenfällen von den lokalen Salzpfannen gewonnen wurde.

Die Brotverkäufer kamen mit grossen hölzernen Kisten mit Deckel auf einem Karren, die kleinen oder grosse Laibe enthielten, die sie in Portionen schnitten und für den Kunden wogen. Später hatten die Brotverkäufer grosse gelbe, von Pferden gezogenen Kisten, die speziell für deren Zwecke angefertigt wurden.

Im Sommer gab es dunkle und helle Maulbeeren in langen schmalen Körben, die mit Weinblättern bedeckt waren, um sie vor Insekten zu schützen. Kaktusfrüchte wurden auf Tellern verkauft und für den Kunden gehäutet. Sie wurden auf dem Karren in Eimern mit Wasser aufbewahrt.

Seegurken wurden von den Hausierern auf dem Rücken in einem langen verlängerten Röhrenkorb getragen. Die Körbe wurden auf dem Boden abgestellt und die stacheligen Seegurken mit einem grossen Messer auf einem Holzblock, der am Korbrand angehängt war, in Hälften geschnitten. Diese Hausierer wurden oft von Jungen begleitet, die Muscheln und Schnecken frisch aus dem Meer verkauften. Der Sommer brachte auch Wasserverkäufer mit einem kleinen Fass, das an einem Schultergurt angehängt war, auf die Strassen. Ausser diesen Waren konnte man alles, was man brauchte von Strassenhändlern erhalten. Stoff wurde auf der Schulter des Hausierers mit einer Elle gehalten, die er auch benutzte, um diese auszumessen.

Alle diese Hausierer und Strassenhändler, die zu Fuss oder mit Gefährt kamen, versammelten sich speziell an Sonntagen auch auf Marktplätzen in der Nähe der Kirche. Sie waren die Vorgänger der jetzigen Nachkriegsgeneration, die ihre Waren mittlerweile in Lieferwagen und Trucks anbieten, während die meisten anderen Waren von den moderneren, arbeitenden Frauen in Supermärkten gekauft werden.



25 Eingestellt: 29.05.2007  19:00:02   -  Autor: maltadc_2   

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