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 ZULETZT GELESEN / JÜNGSTE BEITRÄGE
QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/kaffee1.jpg





Kaffeekult auf Malta???

 Ein perfekt geschäumter Cappuccino - eine Rarität auf Malta

Wenn man bedenkt wie nah Malta an Italien liegt, müsste man ja eigentlich auch hier hervorragenden Kaffee genießen können, so wie ihn eben auch die Italiener machen.
Weit gefehlt!!!
In Malta muss man als Kaffee-Liebhaber leider ein wenig leiden. Die meisten "Cafès" servieren einem Instant-Kaffee und der Cappuccino hat meist keinen Schaum oder ist zu bitter - von der Kunst des Latte Macchiato-machens ganz zu schweigen.
Also, die Malteser scheinen sich auch hierbei mehr an der Englische als an der Italienische Kultur zu orientieren.

Wer sich nicht durch alle Cafès Maltas trinken möchte um einen guten Cappuccino zu finden, dem sei hier geholfen:

Wer gern einen einfachen, guten Filterkaffee zu sich nimmt, ist im Rockvale Cafè in Paceville richtig. Dort wird den ganzen Tag von einem sehr netten Herren frischer Filterkaffee für 50 Cent gebrüht. Auch der Cappuccino ist nicht der Schlechteste. (von Sliema kommend - erster Kreisverkehr nach der Spinola Bay rechts abbiegen, erste gleich wieder links, gleich auf der rechten Seite)

Latte Macchiato mit Sirup oder ohne und ein gut geschäumter Cappuccino wird vor dem Le Meridien, im gleichnamigen Cafè in der Ballutta Bay (zwischen Sliema und St. Julians) geboten. Lavazza-Espresso mit perfekt geschäumter Milch und für die Naschkatzen auch mit verschiedenen Sirups. Auch das Preis -Leistungsverhältnis stimmt: ab 75 Cent gibt es dort den leckeren Kaffee.

Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato "To Go" gibt es im Cafè Stella im Plazza Einkaufszentrum, oberster Stock, in Sliema. Wieder guter Lavazza Espresso und perfekter Milchschaum, wahlweise auch mit braunem Zucker ab 65 cent.

Weitere Empfehlungen folgen (falls es überhaupt noch welche gibt ;-))


2859 Eingestellt: 22.08.2007  14:41:24   -  Autor: maltadc_2   



QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/feuerwerk1.jpg





So war Silvester auf Malta

 

Maltesische Neujahrsbräuche am Ende des 19. Jahrhunderts

Früh am Morgen des 1. Januars konnte man in den Städten und Dörfern Gruppen von Kindern auf den Straßen sehen, die jeder eine kleine ovalförmige Dose in der Hand hielten. Jedes Kind, das man traf, wünschte einem ein "Is-Sena it-tajba" ein glückliches Neues Jahr, und erflehte das jährliche Scherflein, indem es unmissverständlich mit den Münzen in der Holzdose klirrte. Der Brauch am Neujahrstag ein L-Istrina (ein kleines Geldgeschenk) an diese Kinder, Hausdiener und Personen in niedriger Stellung zu geben, war ein anerkannter Brauch auf der Insel.

Das Geschenkemachen am ersten Tag des Jahres ist ohne Zweifel eine Sitte aus dem Altertum. So unbedarft wie es damals Brauch war, Kindern und Dienern am Neujahrstag Geldgeschenke zu machen, wurde dies im Altertum von den Römern in Huldigung des zweigesichtigen Janus getan, dem Gott des Jahres, der in diesem besonderen Masse im ersten Monat, dem Januar geehrt wurde. Das Geben eines strina im Januar wurde vehement von dem frühen Konzil von Auxerre als ein Akt heidnischer Verehrung verurteilt.

Es gibt ein Essay aus dem Jahre 1592 über Neujahrsgeschenke, das erklärt, dass die Römer grosse Anhänger dieser Sitte waren, auch wenn ihr Jahr erst im März begann und aus 10 Monaten mit jeweils 36 Tagen bestand. Auch als der Philosoph Numa Januar und Februar den anderen 10 Monaten hinzufügte, war es der 1. Januar, an dem sie Geschenke machten. Sogar Romulus und Tatius verfügten, dass ihnen jedes Jahr, unter anderen Geschenken, eine bestimmte Pflanze gebracht würde, zum Zeichen von Glück im Neuen Jahr.

Kaiser Tiberius verbot das Geben oder Annehmen von Neujahrsgeschenken völlig, es sei denn, dies geschah genau am 1. Januar, an dem Tag, an dem die Senatoren, Ritter und andere hohe Persönlichkeiten dem Imperator Geschenke brachten und in seiner Abwesenheit im Kapitol hinterliessen.

An einigen Orten in Malta war es Sitte, dass Männer am Neujahrstag herumgingen und etwas Kalk in die Hauseingänge verstreuten. Das sollte vermutlich Glück bringen, aber es ist nicht bekannt woher dieser Brauch stammt und wann genau er aufkam.

Anlässlich des Jahreswechsels wurden Neujahrsgrüsse verstärkt in Form von Visitenkarten untereinander ausgetauscht, insbesondere innerhalb der Oberschicht der Gesellschaft.

Am letzten Tag des alten Jahres oder am Morgen des 1. Januars gingen Gruppen von Strassenmusikern von Haus zu Haus und spielten beliebte Musikstücke als Neujahrsgruss. Diese Männer verliessen selten ein Haus ohne ein kleines Geldgeschenk als Belohnung dafür zu erhalten, ihre jährlichen Glückwünsche in dieser Form zu überbringen.


27 Eingestellt: 29.05.2007  19:04:52   -  Autor: maltadc_2   

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