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 ZULETZT GELESEN / JÜNGSTE BEITRÄGE
QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/spinolanah.jpg





Wohl die schönste Bucht von Malta - SPINOLA BAY - St. Julians

 Die Spinola-Bay in St. Julians bietet immer einen traumhaften Anblick

Es ist eines der beliebtesten Postkartenmotive Maltas - die Bucht von St. Julians. Besonders bei Nacht ist sie toll anzusehen mit den vielen Lichtern der Restaurants und den romantischen Fischerböötchen direkt davor.
Von Sliema kommend führt einen die Towerroad direkt in die Spinola Bay von St. Julians. Ab da hat man kulinarisch die große Auswahl. Chinesisch, Italienisch, Maltesisch, Griechisch, Türkisch - alles was das Herz begehrt.

Für diejenigen die gern richtig gut und fein Maltesisch essen wollen ist der Band Club (Kazin Banda) genau das Richtige. Die meisten lassen sich von der direkt daneben liegenden Traditionskneipe abhalten das Lokal zu besuchen, aber gerade das gibt das richtige Flair. Man sitzt an hübschen Tischen mit weißem Leinentuch und wird vom ehemaligen Chefkoch des Hiltons Malta bekocht. Es gibt die typisch maltesische Küche, wie Bragioli (Rouladen), Fenek (Kaninchen) und Octopus, aber eben einen Tick feiner als in manch anderem Maltesischen Lokal. Besonders zu empfehlen ist der gemischte Vorspeisenteller. Leicht zu finden ist der Kazin Banda auch: Wenn man von der Towerroad auf St. Julians zu fährt sieht man auf einem der Häuser ein riesiges Schild: Kazin Banda San Giljian. Der rechte Teil unter den Säulen ist das Restaurant. Links sitzen die Fischersleut von St. Julians auf ein Bier.

Für einen leckeren Wein, tolles Ambiente und einen guten Service sorgt das NOVE ein Stückchen weiter oben. Das Paparazzi gegenüber, ist ein beliebter Punkt für Malteser und Touristen fürs Sehen und Gesehen werden.

Ab von der Spinola Bay besteht St. Julians zum Großteil aus einer hübschen, aber manchmal etwas engen Wohngegend. Allerdings kann man auch richtig luxoriös residieren. Der Portomaso ist wohl die Highclass-Wohngegend schlechthin. Großzügige Domizile, ein ganz besonderer Ausblick, einige Restaurant und Einkaufsmöglichkeiten direkt vor der Nase.



Und daneben das unübersehbare Wahrzeichen von St. Julians - der Portomaso Tower. Mit seinen 28 Stockwerken überragt er alles. 2001 wurde er eröffnet und ist noch heute den Maltesern ein Dorn im Auge. Allerdings ist er weitaus schöner als mancher Wohnblock auf der Insel und die Bar im 21ten Stock bietet eine atemberaubende Aussicht.

Noch ein Stückchen den Berg hoch beginnt dann plötzlich das Partyviertel Paceville. Aber das ist ein Bericht für sich...!


2806 Eingestellt: 05.07.2007  10:55:36   -  Autor: maltadc_2   




Weihnachten etwas anders

Die Maltesische Weihnacht

Es ist recht unwahrscheinlich eine weisse Weihnacht auf Malta zu erleben. Die Wetterbedingungen ähneln eher denen in Bethlehem, dem Geburtsort von Jesus Christus. Die Temperaturen während der Weihnachtszeit liegen auf Malta etwa zwischen 9 und maximal 15 Grad.

Aber nicht nur die Temperatur, sondern auch einige Bräuche unterscheiden das Maltesische Weihnachtsfest von anderenbr>
Die Strassen der Städte und Dörfer sind dekoriert und mit vielfarbigen Lichtern (festuni) erleuchtet. Die Schaufenster der Geschäfte sind mit den üblichen Weihnachtsdekorationen geschmückt und zeigen eine grosse Auswahl an Spielzeug und Geschenken, um Weihnachtseinkäufer anzulocken, die die Strassen überfluten. Weihnachtsbäume (is-sigra tal-Milied) und die Figur des Father Christmas, dem Weihnachtsmann oder Santa Claus, kann man überall sehen.

Eine typische maltesische Tradition ist die Vielzahl von Krippen (presepji), die man an öffentlichen Plätzen und in den Heimen der Malteser findet.
Die Krippenfiguren (pasturi) wurden traditionell aus Ton gemacht. Neben den Hauptfiguren findet man Hirten, die ihre Herde bewachen, Strassensänger, Pfeifer und Trommler, einen Farmer, der seine Tiere füttert, eine Frau, die einen Mehlsack trägt, einen schlafenden Mann und einen Mann, der auf dem Dach des Stalles auf dem Bauch liegend, auf das Jesuskind niederschaut. Diese zerbrechlichen Pfennig-Tonfiguren konnte man leicht noch vor einigen Jahren bekommen. Heutzutage findet man leider viel häufiger die modernen Plastikfiguren in den Krippen maltesischer Familien.

Fast in jeder Stadt und in jedem Dorf findet eine Prozession statt, bei der Kinder eine kleine Statue des Jesuskind tragen und Weihnachtslieder bei ihrem Marsch durch die Strassen singen. In jeder Pfarrkirche in Malta und Gozo rezitiert ein kleines Kind als Messdiener gekleidet während der Mitternachtsmesse die Geburtsgeschichte Jesu.

An Weihnachten trifft sich üblicherweise die ganze Familie. In den meisten Häusern wird ein schön geschmückter Weihnachtsbaum(immer aus Plastik) aufgestellt, unter dem die verschiedenen buntverpackten Geschenke gelegt werden. Weihnachts-Brotpudding und Truthahn wurden während des 1. und 2. Weltkrieges populär als Tausende von Seeleuten und Soldaten vom Britischen Empire in Malta stationiert waren. Die Insel war eine Militär- und Marinebasis für die Alliierten. Vor den Kriegen war es eher ein Hahn als ein Truthahn, der als Weihnachtsdinner serviert wurde. Das traditionelle Weihnachtsbankett besteht für gewöhnlich noch aus Timpana, das sind Makkaroni mit knusprigem Teig überbacken. Typisch während der Weihnachtsfestivitäten ist auch der Genuss einer speziellen Art von Honig- und Syrup-Ringen.






Eine alte Tradition, die bis zum heutigen Tag überlebt hat, ist das aussäen von Weizen, Getreide und Kanariensamen auf Baumwollballen in flachen Pfannen vier Wochen vor Weihnachten, die im Küchenschrank gezogen werden. Diese Samen schiessen in die Höhe und bleiben so weiss wie der Bart des Santaklaus. Sie werden dann neben das Jesuskind und um die Krippe gestellt.

Ein Brauch, der leider vor vielen Jahren verschwunden ist, war das Spielen des Dudelsacks (iz-zaqq). Dieser symbolisierte die Musik der Hirten, die in der Weihnachtsnacht ihre Herde hüteten. In volkskundlichem Material von Gozo ist beschrieben, dass in den Kirchen während der Mitternachtsmesse an Heiligabend und am Weihnachtsabend, Hirtenmusik mit dem Dudelsack gespielt wurde.

Das populärste Weihnachtslied, das wohl in alle Sprachen übersetzt wurde wie auch in maltesisch, ist "Stille Nacht": O Lejl ta, Skiet - lejl tal-Milied.


20 Eingestellt: 29.05.2007  18:17:49   -  Autor: maltadc_2   

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