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 ZULETZT GELESEN / JÜNGSTE BEITRÄGE
QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/beam.jpg





MTV Awards mit Beamtechnologie

 Nicht nur im Film scheint es möglich. Malta hat die Beamtechnology schon in ihrem Besitz!

Am Freitag fanden in München die Mtv European Music Awards statt.
Da fragt man sich: Was hat das mit Malta zu tun?
Einiges - denn die Awards in München beweisen, dass Malta im Besitz von Beamtechnologie ist.
Hier die Erklärung:
Gestern fand auf Malta, im Nationalstadium ein Legends Fussballspiel Italien vs. England statt. Das bedeutet, dass die Legendärsten Fussballspieler beider Länder gegeneinander auf dem Maltesischen Rasen antreten.
Danach gab es noch ein ganz speziellen Celebrity-Dinner. Man hatte die einmalige Chance neben den ganz großen des Fussballs und auch einigen Stars aus der Musikszene, zu sitzen und mit ihnen zu speisen. Aus der Musikszene waren die ganz großen angekündigt: Lee Ryan von Blue, Richard Ashcroft von The Verve, Craig David und sogar Eros Ramazotti. Da war einem die Karte schon die Lm 50 (€116,50) wert, die vom Veranstalter verlangt wurden.
Die Leute, die das Geld nicht ausgeben wollten, stattdessen zuhause geblieben sind um sich die EMA´s anzuschauen, staunten nicht schlecht als plötzlich CRAIG DAVID als Laudator angesagt wurde, und das um 21 Uhr 30. Ja, wie geht das denn? Das Celebritiy-Dinner in Ta´Qali auf Malta fing doch erst um 20 Uhr an. Wie kann dann einer der Stargäste, Craig David, um 21 Uhr 30 in München bei den EMA´s auf der Bühnestehen. Ganz klar also, dass Malta im Besitz der Beamtechnology ist.
Auch Lee Ryan, Richard Ashcroft und Eros Ramazotti mussten mit besonders fortschrittlicher Technology ausgestattet sein. Sie bewegten sich auf dem Spielfeld und beim Dinner anscheinend so schnell, dass sie keiner sah - faszinierend!
Im Großen und Ganzen eine sehr enttäuschende Show für die zahlenden Gäste. Doch die Veranstalter(Malta Musicfestival) setzten noch einen drauf und überbuchten das Dinner. Mehrere Menschen standen also vor dem Speiseraum und durfte nicht hinein.
Am allerschlimmsten ist der Abend allerdings für die Englischen Fans gewesen. Ihre "Lebenden Legenden" liesen sich von Italien mit 1 zu 5 in Grund und Boden spielen.


2900 Eingestellt: 02.11.2007  18:29:19   -  Autor: maltadc_2   




So wurden Hochzeiten gefeiert...

Maltesische Heiratsbräuche in der Vergangenheit


Hochzeiten in Malta sind denen in anderen europäischen Ländern ziemlich ähnlich, aber dies war in der Vergangenheit nicht der Fall. Die Tochter wurde nicht immer bei der Wahl des zukünftigen Ehemannes befragt. Wenn die Eltern des Mädchens meinten, dass es Zeit für ihre Tochter sei, zu heiraten, stellten sie eine Schale mit Süssigkeiten auf eine Steinkonsole an der Aussenwand ihres Hauses.

Wenn ein junger Mann diese Schale bemerkte und Interessse hatte, versuchte er einen älteren Mann als Heiratsvermittler (huttab) zu finden, um auf diesem Wege, den Eltern seine Bereitwilligkeit zu übermitteln. Wenn diese einverstanden waren, wurde ein Vertrag über die Mitgift des Mädchens aufgesetzt. Der junge Mann schickte seiner Liebsten dann einen Fisch mit einem goldenen Ring im Maul. Dann wurde die Verlobung gefeiert. Diese Feier wurde Ir-Rabta genannt.

Während dieses Festes wurde die Braut ihrem zukünftigen Ehemann in der Gegenwart beider Elternpaare vorgestellt. Sie bekam dann einen Verlobungsring, auf dem zwei sich haltende Hände eingraviert waren - als Symbol der Treue. Im Gegenzug gab die Tochter ihrem zukünftigen Ehemann ein spitzenumrandetes Taschentuch.

Am Hochzeitstag begleiteten dann Musiker und Sänger das Brautpaar zur Kirche und sangen dabei Loblieder auf das neue Paar. Nach der Kirche wurden Getreidekörner, Nüsse und Weizen über das frisch vermählte Paar geworfen. Die Gäste blieben auch weiterhin für das Hochzeitsbankett dort und trugen auch oftmals direkt zum Fest bei, indem sie Wein und Essen offerierten.

Die Braut ass in einem separaten Raum, aber am Ende der Mahlzeit gesellte sie sich zu ihrem Ehemann, setzte sich nah zu ihm und trank sogar aus seinem Glas. Manchmal wurden auch Kastaniettentänze aufgeführt, eine Sitte, die Ihren Ursprung vermutlich im 15. Jahrhundert unter der Herrschaft der Aragonesen hatte. Während des Essens legten die Gäste der Braut Geschenke auf den Schoss, die dabei am äussersten Ende des Raumes sass.

Acht Tage nach der Hochzeit verliess die Braut das Haus ihres Vaters, was man als “Il-Harga” bezeichnete. Für gewöhnlich wurde sie dann mit viel Pomp von ihrem Ehemann im neuen Heim empfangen.

Während des ersten Jahres der Ehe, nahm der Ehemann seine Frau zu zwei großen Festas mit: dem Fest des Heiligen Gregory, das am ersten Mittwoch nach Ostern in Zejtun und Marsaxlokk gefeiert wird und zu einer Festa mit Namen “L-Imnarja” Ende Juni, welches an das Martyrium des Petrus und des Paulus erinnern soll. Am Abend dieses Feiertags finden sich viele Leute in Buskett, dem kleinen bewaldeten Garten ausserhalb Rabats, zusammen, um Kaninchen-Stew zu essen, Wein zu trinken und dem volkstümlichen Singen des “l-ghana” zu lauschen.

Die Braut trug zu ihrer Hochzeit für gewöhnlich eine andere Kopfbekleidung. Wenn sie den “ghonella” trug, auch als “faldetta” bekannt, bedeutete dies, dass die Braut schon einmal verheiratet gewesen war. In diesen Zeiten wurden viele Frauen Witwen, da die Männer meistens Soldaten oder seefahrende Piraten waren und viele ihr Leben verloren, wenn sie noch jung waren.

Wenn die Frau noch Jungfrau war trug sie entweder einen Hut (kappell) oder einen Schleier (mant). Der Hut war für gewöhnlich beige, während die Farbe des Brautkleids silbergrau war. Der Schleier und das Brautkleid der Jungfrau waren weiss.


28 Eingestellt: 29.05.2007  19:06:11   -  Autor: maltadc_2   

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