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Das älteste Theater Europas...

Die Geschichte des Manoel Theaters

Von seiner Eröffnung am 19. Januar 1732 bis zum Beginn der britischen Kolonialherrschaft 1800, war das Manoel Theater einfach als "il Teatro" (das Theater) bekannt. Es wurde von dem portugiesischen Großmeister Antonio Manoel de Vilhena erbaut, um die jungen Ritter des Johanniterordens von "Dummheiten" abzuhalten, aber auch, um der allgemeinen Öffentlichkeit "richtige Unterhaltung", wie er es ausdrückte, zu bieten. Die erste Aufführung war die zu jener Zeit gerühmte italienische Tragödie Maffeis "Merope". Es ist aber anzunehmen, dass während der Zeit der Johanniterritter, Opern, von Professionellen gespielt, mindestens so häufig aufgeführt wurden wie Dramen.



Während der frühen Jahrzehnte des Theaters wurden häufig Werke des großen Meisters der "Opernserie" Johann Adolf Hasse aufgeführt, aber die rivalisierende "Opera buffa" führender Komponisten wie Nicolo Piccinni, Baldassare Galuppi und Domenico Cimarosa, war während dieses Jahrhunderts ebenso populär.

Nicolo Isouard, ein junger maltesischer Komponist, der später in Paris sehr berühmt wurde, wurde in Malta in den 1790igern populär und als Napoleon den Johanniterorden im Jahr 1798 vertrieb, wurde er der Verantwortliche für das Theater, in dem seine erste Oper 1793 aufgeführt worden war. Unter britischer Herrschaft wurde das Theater zum "Royal Theatre" und wie auch schon unter den Rittern an Theater- und Operndirektoren vermietet.

Während des gesamten 19. Jahrhundert blieb die Oper und etwas später die Operette, die Hauptform der Unterhaltung im Theater, jedoch erschienen auch Dramen in englisch, italienisch und später auch in maltesisch, für gewöhnlich von Amateuren gespielt, häufig auf dem Programm. Goldsmith Stück "She Stoops to Conquer" wurde 1801 gespielt und in den folgenden Jahrzehnten waren Komödien und Farcen von George Colman, Thomas Morton und anderen sehr populär. Luigi Rosato und später Carmelo Camilleri waren zwei Schauspieler und Autoren, dessen Bemühungen und Fähigkeiten dazu führten, dass das in den Kinderschuhen steckende maltesische Drama überleben und sich entwickeln konnte. Während der Jahrhundertwende schaffte es die Dramagruppe Indipendenza, ihren Musicals und Stücken einen guten Anstrich von Professionalismus zu geben.

Die italienischer Oper wurde vor allen anderen Opern von der maltesischen Bevölkerung bevorzugt. Rossini, Bellini, Donizetti und Verdi waren die großen Lieblinge, aber auch Dutzende Werke weniger bekannter Komponisten wurden aufgeführt. Die meisten Sängern waren ausländisch, hauptsächlich italienisch. Sehr früh in ihren Karrieren, in den 1850igern, sangen die große Sopranistin Euphyrosyne Parepa und Mezzosopranistin Adelaide Borghi im Manoel Theater.

Während des 19. Jahrhunderts machte das ursprüngliche Gebäude wichtige Veränderungen durch. Im Jahr 1812 verlor das Auditorium seine U-Form und wurde oval. Durch den Aufbau einer neuen Loge wurde das Theater erhöht und die steinernen Logen mit Holz verkleidet. Im Jahr 1843 erfolgte der Bau von acht Bühnenlogen und die Logenränge wurden mit stattliche neuen Gemälden ausgestattet.

Im Jahr 1862 kam das Theater das erste Mal in die Hände eines Privatbesitzers, und es bekam seinen heutigen Namen, nachdem der Titel "Royal" 1866 einem neuen Opernhaus zuteil wurde. Die ersten Jahre in privater Hand waren ruhmlos, aber als im Jahre 1873 das neue Opernhaus abbrannte, kehrte das Manoel Theater für sieben Jahre zu seiner ursprünglichen Rolle als Maltas Opernhaus zurück. Später spezialisierte sich das Theater in einem neuen Genre, der Operette und danach auch in der noch neueren musikalischen anglo-amerikanischen Komödie.

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts präsentierte das Manoel Theater diese zwei Genres sowie einige Opern und Stücke sowohl von Amateuren als auch Professionellen in den drei Hauptsprachen Maltas gespielt. In den späten Zwanziger Jahren bekam jedoch das Kino so einen starken Zulauf, dass auch das Manoel Theater begann, hauptsächlich Filme vorzuführen und diese Rolle behielt das Theater für etwa zwanzig Jahre bei.

Während des zweiten Weltkrieges konnte das Manoel Theater ernster Beschädigung entgehen, aber das Gebäude benötigte eine vollständig neue Bestuhlung und einiges an Restauration. Diese erhielt das Theater als es 1957 von der maltesische Regierung zurückgekauft wurde.

Seit 1960, als es mit einer Aufführung von Coppelia wiedereröffnete, hat das Manoel Theater ein offizielles Führungskomitee und es wird nicht mehr, wie in der Vergangenheit, für ganze Saisons an Impresarios vermietet. Das vielfältige Programme des Manoel Theaters wurde und wird beibehalten, aber während der letzten Jahrzehnte lag das Hauptgewicht mehr auf instrumentaler Musik. Opern finden weit seltener statt als im 19. Jahrhundert, aber berühmte Sänger wie z.B. Magda Olivero oder Rosanna Carteri traten dennoch unter großem Applaus im Manoel Theater auf. Am häufigsten sind Aufführungen in englisch und maltesisch mit maltesischen Amateurschauspielern oder semiprofessionellen Essembles. Die meisten Stücke des bekannten maltesischen Dramaturgen Francis Ebejer hatten ihre Premieren zwischen 1962 und 1985 im Manoel Theater.


26 Eingestellt: 29.05.2007  19:03:31   -  Autor: maltadc_2   




Weihnachten etwas anders

Die Maltesische Weihnacht

Es ist recht unwahrscheinlich eine weisse Weihnacht auf Malta zu erleben. Die Wetterbedingungen ähneln eher denen in Bethlehem, dem Geburtsort von Jesus Christus. Die Temperaturen während der Weihnachtszeit liegen auf Malta etwa zwischen 9 und maximal 15 Grad.

Aber nicht nur die Temperatur, sondern auch einige Bräuche unterscheiden das Maltesische Weihnachtsfest von anderenbr>
Die Strassen der Städte und Dörfer sind dekoriert und mit vielfarbigen Lichtern (festuni) erleuchtet. Die Schaufenster der Geschäfte sind mit den üblichen Weihnachtsdekorationen geschmückt und zeigen eine grosse Auswahl an Spielzeug und Geschenken, um Weihnachtseinkäufer anzulocken, die die Strassen überfluten. Weihnachtsbäume (is-sigra tal-Milied) und die Figur des Father Christmas, dem Weihnachtsmann oder Santa Claus, kann man überall sehen.

Eine typische maltesische Tradition ist die Vielzahl von Krippen (presepji), die man an öffentlichen Plätzen und in den Heimen der Malteser findet.
Die Krippenfiguren (pasturi) wurden traditionell aus Ton gemacht. Neben den Hauptfiguren findet man Hirten, die ihre Herde bewachen, Strassensänger, Pfeifer und Trommler, einen Farmer, der seine Tiere füttert, eine Frau, die einen Mehlsack trägt, einen schlafenden Mann und einen Mann, der auf dem Dach des Stalles auf dem Bauch liegend, auf das Jesuskind niederschaut. Diese zerbrechlichen Pfennig-Tonfiguren konnte man leicht noch vor einigen Jahren bekommen. Heutzutage findet man leider viel häufiger die modernen Plastikfiguren in den Krippen maltesischer Familien.

Fast in jeder Stadt und in jedem Dorf findet eine Prozession statt, bei der Kinder eine kleine Statue des Jesuskind tragen und Weihnachtslieder bei ihrem Marsch durch die Strassen singen. In jeder Pfarrkirche in Malta und Gozo rezitiert ein kleines Kind als Messdiener gekleidet während der Mitternachtsmesse die Geburtsgeschichte Jesu.

An Weihnachten trifft sich üblicherweise die ganze Familie. In den meisten Häusern wird ein schön geschmückter Weihnachtsbaum(immer aus Plastik) aufgestellt, unter dem die verschiedenen buntverpackten Geschenke gelegt werden. Weihnachts-Brotpudding und Truthahn wurden während des 1. und 2. Weltkrieges populär als Tausende von Seeleuten und Soldaten vom Britischen Empire in Malta stationiert waren. Die Insel war eine Militär- und Marinebasis für die Alliierten. Vor den Kriegen war es eher ein Hahn als ein Truthahn, der als Weihnachtsdinner serviert wurde. Das traditionelle Weihnachtsbankett besteht für gewöhnlich noch aus Timpana, das sind Makkaroni mit knusprigem Teig überbacken. Typisch während der Weihnachtsfestivitäten ist auch der Genuss einer speziellen Art von Honig- und Syrup-Ringen.






Eine alte Tradition, die bis zum heutigen Tag überlebt hat, ist das aussäen von Weizen, Getreide und Kanariensamen auf Baumwollballen in flachen Pfannen vier Wochen vor Weihnachten, die im Küchenschrank gezogen werden. Diese Samen schiessen in die Höhe und bleiben so weiss wie der Bart des Santaklaus. Sie werden dann neben das Jesuskind und um die Krippe gestellt.

Ein Brauch, der leider vor vielen Jahren verschwunden ist, war das Spielen des Dudelsacks (iz-zaqq). Dieser symbolisierte die Musik der Hirten, die in der Weihnachtsnacht ihre Herde hüteten. In volkskundlichem Material von Gozo ist beschrieben, dass in den Kirchen während der Mitternachtsmesse an Heiligabend und am Weihnachtsabend, Hirtenmusik mit dem Dudelsack gespielt wurde.

Das populärste Weihnachtslied, das wohl in alle Sprachen übersetzt wurde wie auch in maltesisch, ist "Stille Nacht": O Lejl ta, Skiet - lejl tal-Milied.


20 Eingestellt: 29.05.2007  18:17:49   -  Autor: maltadc_2   

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