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 ZULETZT GELESEN / JÜNGSTE BEITRÄGE

Weihnachten etwas anders

Die Maltesische Weihnacht

Es ist recht unwahrscheinlich eine weisse Weihnacht auf Malta zu erleben. Die Wetterbedingungen ähneln eher denen in Bethlehem, dem Geburtsort von Jesus Christus. Die Temperaturen während der Weihnachtszeit liegen auf Malta etwa zwischen 9 und maximal 15 Grad.

Aber nicht nur die Temperatur, sondern auch einige Bräuche unterscheiden das Maltesische Weihnachtsfest von anderenbr>
Die Strassen der Städte und Dörfer sind dekoriert und mit vielfarbigen Lichtern (festuni) erleuchtet. Die Schaufenster der Geschäfte sind mit den üblichen Weihnachtsdekorationen geschmückt und zeigen eine grosse Auswahl an Spielzeug und Geschenken, um Weihnachtseinkäufer anzulocken, die die Strassen überfluten. Weihnachtsbäume (is-sigra tal-Milied) und die Figur des Father Christmas, dem Weihnachtsmann oder Santa Claus, kann man überall sehen.

Eine typische maltesische Tradition ist die Vielzahl von Krippen (presepji), die man an öffentlichen Plätzen und in den Heimen der Malteser findet.
Die Krippenfiguren (pasturi) wurden traditionell aus Ton gemacht. Neben den Hauptfiguren findet man Hirten, die ihre Herde bewachen, Strassensänger, Pfeifer und Trommler, einen Farmer, der seine Tiere füttert, eine Frau, die einen Mehlsack trägt, einen schlafenden Mann und einen Mann, der auf dem Dach des Stalles auf dem Bauch liegend, auf das Jesuskind niederschaut. Diese zerbrechlichen Pfennig-Tonfiguren konnte man leicht noch vor einigen Jahren bekommen. Heutzutage findet man leider viel häufiger die modernen Plastikfiguren in den Krippen maltesischer Familien.

Fast in jeder Stadt und in jedem Dorf findet eine Prozession statt, bei der Kinder eine kleine Statue des Jesuskind tragen und Weihnachtslieder bei ihrem Marsch durch die Strassen singen. In jeder Pfarrkirche in Malta und Gozo rezitiert ein kleines Kind als Messdiener gekleidet während der Mitternachtsmesse die Geburtsgeschichte Jesu.

An Weihnachten trifft sich üblicherweise die ganze Familie. In den meisten Häusern wird ein schön geschmückter Weihnachtsbaum(immer aus Plastik) aufgestellt, unter dem die verschiedenen buntverpackten Geschenke gelegt werden. Weihnachts-Brotpudding und Truthahn wurden während des 1. und 2. Weltkrieges populär als Tausende von Seeleuten und Soldaten vom Britischen Empire in Malta stationiert waren. Die Insel war eine Militär- und Marinebasis für die Alliierten. Vor den Kriegen war es eher ein Hahn als ein Truthahn, der als Weihnachtsdinner serviert wurde. Das traditionelle Weihnachtsbankett besteht für gewöhnlich noch aus Timpana, das sind Makkaroni mit knusprigem Teig überbacken. Typisch während der Weihnachtsfestivitäten ist auch der Genuss einer speziellen Art von Honig- und Syrup-Ringen.






Eine alte Tradition, die bis zum heutigen Tag überlebt hat, ist das aussäen von Weizen, Getreide und Kanariensamen auf Baumwollballen in flachen Pfannen vier Wochen vor Weihnachten, die im Küchenschrank gezogen werden. Diese Samen schiessen in die Höhe und bleiben so weiss wie der Bart des Santaklaus. Sie werden dann neben das Jesuskind und um die Krippe gestellt.

Ein Brauch, der leider vor vielen Jahren verschwunden ist, war das Spielen des Dudelsacks (iz-zaqq). Dieser symbolisierte die Musik der Hirten, die in der Weihnachtsnacht ihre Herde hüteten. In volkskundlichem Material von Gozo ist beschrieben, dass in den Kirchen während der Mitternachtsmesse an Heiligabend und am Weihnachtsabend, Hirtenmusik mit dem Dudelsack gespielt wurde.

Das populärste Weihnachtslied, das wohl in alle Sprachen übersetzt wurde wie auch in maltesisch, ist "Stille Nacht": O Lejl ta, Skiet - lejl tal-Milied.


20 Eingestellt: 29.05.2007  18:17:49   -  Autor: maltadc_2   




Zejtun war bereits in der phönizischen Zeit bewohnt...

Der Name Zejtun bedeutet "wo es Öl gibt" und ist darauf zurückzuführen, dass die Ortschaft in früheren Zeiten Olivenbäume besass. Zejtun war bereits in der phönizischen Zeit bewohnt. Es wurden Reste einer römischen Villa gefunden. Zejtun ist seit 1436 eine selbständige Pfarrgemeinde. Die ehemalige alte Pfarrkirche St. Gregory gehört zu den ältesten der Insel. Vor der Kirche befindet sich eine Statue, aus weichem Sandstein gehauen, die Papst Gregor darstellt. Stückweise wurde Ende des 15., 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts an der Kirche weitergebaut. Dadurch ist ein beeindruckender Kontrast verschiedener Baustile entstanden. Das einfache, recht schmucklose Gebäude besitzt im heutigen Zustand ein verziertes Renaissanceportal, dass im 17. Jahrhundert angefertigt wurde. Das Altarbild und das Gemälde von St. Gregor aus dem 17. Jahrhundert. werden einem Schüler von Caravaggio zugeschrieben. 1969 fand der Exküster John Debono während Reparaturarbeiten an der Kirche zwei lange Durchgänge in den dicken Mauern. In einem befanden sich die Gebeine von ca. 80 Personen. Eine Untersuchung erwies, dass die Gebeine offensichtlich vorher woanders begraben waren. Aber eine endgültige Aufklärung konnte bislang nicht gefunden werden.

Die Kirche ist auch Ziel einer alten Prozession zur Erinnerung an St. Gregor, die bereits seit 1546 besteht und seinerzeit in Mdina stattfand. Alle Gemeinden nahmen daran teil, bis 1926 ein für Malta typischer Konflikt dem Umzug ein Ende bereitete. Die Domherren von Birkirkara und Senglea stritten sich darüber, wer das Anrecht auf den wichtigsten Platz in der Prozession habe. Heute wird sie am Mittwoch nach Ostern abgehalten. Sie beginnt in Tarxien, aber St. Gregor ist noch heute so bedeutend, dass der Erzbischof, das Domkapitel, viele Priester und Laien mitlaufen. Nach der Messe zieht man zur Unterhaltung nach Marsaxlokk, und einige mutige Malteser beginnen mit dem Anbaden im Meer. Die Kirche wird heute fast ausschliesslich als Friedhofskapelle genutzt. Da die genannte Kirche wegen ihrer Lage ausserhalb des Ortes durch ständige Türkenangriffe gefährdet war, baute man Anfang des 18. Jahrhunderts. eine weitere und grössere. Sie wurde von Lorenzo Gafa entworfen und von Freiwilligen in ungefähr 28 Jahren gebaut. Ein reicher Wohltäter finanzierte das Projekt und schenkte den Grund und Boden.

Die Festa in Zejtun wird - im Gegensatz zu anderen Orten - nicht im Sommer abgehalten, sondern im November. Die Karfreitagsprozession von Zejtun ist wegen ihres bewegenden Eindrucks eine der meistbesuchten in Malta. Zejtun liegt nicht am Meer und wird in den gängigen Reiseführern in der Regel spärlich behandelt, aber der Ort ist einen Besuch wert.


24 Eingestellt: 29.05.2007  18:58:09   -  Autor: maltadc_2   

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