Anmelden    Login


     Alle Beiträge     Beitrag erstellen     Impressum    zurück
 Sortierung aufheben  -> -> -> ->            
 R U B R I K
- DIREKT
- INSIDER
- LESER für LESER
- NEWS
- REISESERVICE
- WHO IS WHO
- WISSENSWERT

 G R U P P E
- Behörden & Gesetze
- Daniela
- Deutschsprachig auf Malta
- Echte Malteser
- Einreise
- Erlebnispark
- Essen & Trinken
- Flora & Fauna
- Geschichtliches
- Kultur
- Mietauto
- Politik
- Reiseangebote
- Sehenswürdigkeiten
- Sport
- Sprache
- Straßenverkehr
- Städte & Dörfer
- Telefon
- Tradition
- Transport
- Vermischtes
- Wirtschaft
- Yachtcharter

 T H E M A
- 1 Vorstellung
- 2 Container
- 3 Behörden
- 4 Kakerlaken
- Aufenthaltsstatus
- Aussenpolitik
- Australien
- Bevölkerung
- Bowling
- Brand
- Buskett Garden
- Busverkehr
- Bäckerei
- Deutsche Küche
- Drive a way
- Einreise mit dem Auto
- EU und Malta
- Event
- Explosion
- Fahrrad
- Festival
- Festnahme
- Festnetz
- Fliegen
- Fussball
- Geschäftsschließung
- Gozo
- Heiratsbräuche
- Journalist
- Kaffee
- Katamaran
- Kirchen
- Kreuzfahrtschiff
- Malta Sommer Festival
- Malta Tourism Authority
- Malteser in Deutschland
- Maltesisch
- Maltesische Weihnacht
- Maltesische Weine
- Manoel Theatre
- Marsaxxlok
- Mdina
- Migranten
- Mobiltelefon
- Neujahr
- Parkplatzwächter
- Popeye Village
- Religiöse Feste
- Restaurant
- Rezept
- Sales Executive
- San Gorg Preca
- Schauspieler
- Sliema
- St Elma
- St. Julians
- Straßenbau
- Straßenhändler und Hausierer
- Stromausfall
- Taxi
- Tempel
- Tot durch Dacheinsturz
- Tot nach Schießerei
- Tourismus
- Unfall
- Urlaub auf Malta
- Valletta Umweltplan
- Vogeljagd
- Wetter
- Würstchenverkäuferin
- Zebbug
- Zejtun

 D E T A I L
- Agrarstädtchen, Dorf
- Aufenthalt, Auswandern
- Bratwurststand
- Bäume, Natur
- Cruiseliner
- Dorf, geschichtsträchtig
- Festtage
- Fischerdorf
- Gorg Preca
- Handeln, Verkauf
- Hauptspeise
- Heiliger
- Hochzeit, Brauchtum
- Imbuljuta
- Kreuzfahrt, Umweltbelastung
- Mediterane Küche
- Micallef
- MTV Awards
- Neujahrsbräuche
- R.M. Segelclub
- Septemberregen
- St. Johns Co-Cathedral
- Stille Stadt Mdina
- Theater, Valletta
- Ursprung der Sprache
- Vorspeisen
- Wein, Alkohol, Trinken
- wichtigster Wortschatz
- Überwintern auf Malta
 ZULETZT GELESEN / JÜNGSTE BEITRÄGE

So wurden Hochzeiten gefeiert...

Maltesische Heiratsbräuche in der Vergangenheit


Hochzeiten in Malta sind denen in anderen europäischen Ländern ziemlich ähnlich, aber dies war in der Vergangenheit nicht der Fall. Die Tochter wurde nicht immer bei der Wahl des zukünftigen Ehemannes befragt. Wenn die Eltern des Mädchens meinten, dass es Zeit für ihre Tochter sei, zu heiraten, stellten sie eine Schale mit Süssigkeiten auf eine Steinkonsole an der Aussenwand ihres Hauses.

Wenn ein junger Mann diese Schale bemerkte und Interessse hatte, versuchte er einen älteren Mann als Heiratsvermittler (huttab) zu finden, um auf diesem Wege, den Eltern seine Bereitwilligkeit zu übermitteln. Wenn diese einverstanden waren, wurde ein Vertrag über die Mitgift des Mädchens aufgesetzt. Der junge Mann schickte seiner Liebsten dann einen Fisch mit einem goldenen Ring im Maul. Dann wurde die Verlobung gefeiert. Diese Feier wurde Ir-Rabta genannt.

Während dieses Festes wurde die Braut ihrem zukünftigen Ehemann in der Gegenwart beider Elternpaare vorgestellt. Sie bekam dann einen Verlobungsring, auf dem zwei sich haltende Hände eingraviert waren - als Symbol der Treue. Im Gegenzug gab die Tochter ihrem zukünftigen Ehemann ein spitzenumrandetes Taschentuch.

Am Hochzeitstag begleiteten dann Musiker und Sänger das Brautpaar zur Kirche und sangen dabei Loblieder auf das neue Paar. Nach der Kirche wurden Getreidekörner, Nüsse und Weizen über das frisch vermählte Paar geworfen. Die Gäste blieben auch weiterhin für das Hochzeitsbankett dort und trugen auch oftmals direkt zum Fest bei, indem sie Wein und Essen offerierten.

Die Braut ass in einem separaten Raum, aber am Ende der Mahlzeit gesellte sie sich zu ihrem Ehemann, setzte sich nah zu ihm und trank sogar aus seinem Glas. Manchmal wurden auch Kastaniettentänze aufgeführt, eine Sitte, die Ihren Ursprung vermutlich im 15. Jahrhundert unter der Herrschaft der Aragonesen hatte. Während des Essens legten die Gäste der Braut Geschenke auf den Schoss, die dabei am äussersten Ende des Raumes sass.

Acht Tage nach der Hochzeit verliess die Braut das Haus ihres Vaters, was man als “Il-Harga” bezeichnete. Für gewöhnlich wurde sie dann mit viel Pomp von ihrem Ehemann im neuen Heim empfangen.

Während des ersten Jahres der Ehe, nahm der Ehemann seine Frau zu zwei großen Festas mit: dem Fest des Heiligen Gregory, das am ersten Mittwoch nach Ostern in Zejtun und Marsaxlokk gefeiert wird und zu einer Festa mit Namen “L-Imnarja” Ende Juni, welches an das Martyrium des Petrus und des Paulus erinnern soll. Am Abend dieses Feiertags finden sich viele Leute in Buskett, dem kleinen bewaldeten Garten ausserhalb Rabats, zusammen, um Kaninchen-Stew zu essen, Wein zu trinken und dem volkstümlichen Singen des “l-ghana” zu lauschen.

Die Braut trug zu ihrer Hochzeit für gewöhnlich eine andere Kopfbekleidung. Wenn sie den “ghonella” trug, auch als “faldetta” bekannt, bedeutete dies, dass die Braut schon einmal verheiratet gewesen war. In diesen Zeiten wurden viele Frauen Witwen, da die Männer meistens Soldaten oder seefahrende Piraten waren und viele ihr Leben verloren, wenn sie noch jung waren.

Wenn die Frau noch Jungfrau war trug sie entweder einen Hut (kappell) oder einen Schleier (mant). Der Hut war für gewöhnlich beige, während die Farbe des Brautkleids silbergrau war. Der Schleier und das Brautkleid der Jungfrau waren weiss.


28 Eingestellt: 29.05.2007  19:06:11   -  Autor: maltadc_2   



QUELLE: http://www.malta-direkt.de/dzw/temp1.jpg





Die Tempel von Malta - wirklich älter als Stonehange

 In jedem Tempel zu finden: Löcher in den Steinen. Man vermutet eine Art Kalender

Es wurde schon viel über sie geschrieben und gesprochen:Die Tempel von Malta und Gozo.
Bis heute haben hunderte Forscher und Archeologen ihr Glück versucht dem Sinn der Anlagen auf den Grund zu gehen.

Einig sind sich die meisten darin, dass die Tempelanlagen zwischen 3800 und 2500 v.Chr. entstanden sind. Zum Vergleich: Die ersten Pyramidenbauten von Ägypten begaben sich um 2000 v. Chr. und Stonehange schätzt man heute auf 2300 v.Chr. Also sind Hagar Qim, Tarxien und all die anderen Anlagen von Malta wirklich sehr bedeutende und wertvolle Ausgrabungen.

Auffällig ist, dass alle Tempel auf Malta und Gozo die gleiche Bauart haben. Außen senkrecht aufgestellte Steinplatten, auf die waagerecht weitere Platten aufgelegt wurden. Im Inneren befinden sich mehrere nierenförmig angeordnete Kulträume. Abgeschlossen wurden die Bauwerke wahrscheinlich von einem Dach aus verputzten Holzbalken.

Auch das Hypogäum, die unterirdischen Grabanlagen, ist so angeordnet und gebaut wie die irdischen Tempelanlange.
Das Hypogäum ist wohl auch die beeindruckendste der 5 bekannten Anlagen aus der sogenannten Megalithkultur. Durch steile Gänge geht es nach unten zu einer Gräberanlage. - Nichts für claustrophobische Menschen.
Zu finden ist das Hypogäum in Paola. Allerdings ist das garnicht so einfach, denn der Eingang ist zwischen ganz schlichten Wohnhäusern. So wurde es ja auch erst entdeckt, als die Fundamente für die Wohnhäuser in Paola ausgehoben wurden.
Einfach auf gut Glück hinfahren ist nicht zu empfehlen. Um das Hypogäum zu schützen, dürfen täglich nur 5 mal 10 Besucher in die Anlage. Vorreservieren kann man unter: 00356/21 825579.



Hagar Qim ("Hadscha Im") und Mnajdra ("Mnajidra") liegen auf der südlichen Ecke von Malta, 2 km von dem Ort Qrendi entfernt. Beide Tempelanlagen sind durch einen Gehweg verbunden.
Tipp: Wer diese Tempelanlagen besuchen möchte, sollte sich vorher Informationsmaterial suchen. Dort gibt es leider kaum Informationstafeln oder der gleichen.






Beim Tempel von Tarxien kann man sich wohl am Besten vorstellen, wie es mal wirklich dort ausgesehen hat. Er ist besonders gut erhalten und die Wandzeichnungen und Götterskulpturen sind faszinierend. Dort gibt es an der Kasse auch genug Informationsmaterial zum Tempel. Tarxien liegt so wie das Hypogäum in Paola.




Der älteste der Tempel ist aber der Gigantija auf Gozo. Er soll zugleich auch der beeindruckendste sein, was der Name ja schon fast verrät, er ist nämlich der größte aller bisher gefundenen Tempelanlagen von Malta und Gozo.




Auf jeden Fall ist ein Besuch einer der Tempelanlagen zu empfehlen. Versuchen Sie jedoch zu einer kühleren Zeit als Juli oder August den Kulturtrip in Angriff zu nehmen, denn Schatten gibt es bei keiner der Anlagen!


2886 Eingestellt: 15.09.2007  17:15:50   -  Autor: maltadc_2   

 LETZTE BEITRÄGE / HITLISTE
 INSIDER: Hochzeit, Brauchtum
So wurden Hochzeiten gefeiert...  Maltesische Heiratsbräuche in der Vergangenheit

Hochzeiten in Malta sind


 WISSENSWERT: Tempel
 Die Tempel von Malta - wirklich älter als Stonehange  Es wurde schon viel über sie geschrieben und gesprochen:Die Tempel von Malta und Gozo.
Bis h


 NEWS: Aussenpolitik
Maltesischer Präsident auf Zypern  Maltas Präsident Fenech-Adami startete heute seine 2-tägige Staatentour auf Zypern.

Heute Morgen


 NEWS: Septemberregen
 Endlich regen!  In Deutschland ist der Regen, besonders nach diesem kalten Sommer, wirklich nicht beliebt. Da fällt

 NEWS: Kreuzfahrtschiff
 Eine DIVA auf Malta  Majestätisch groß und so neu lag sie an der Waterfront, Valletta. Das neueste Schiff der Aida-Gruppe

 WISSENSWERT: Kreuzfahrt, Umweltbelastung
 Kreuzfahrt - nichts für Umweltschützer  Man sagt, mit dem Kreuzfahrtschiff in den Hafen von Valletta einzulaufen, sei einer der schön

 NEWS: Cruiseliner
 Gozo neuer Kreuzfahrthafen?  Nachdem im Grand Harbour in Valletta täglich neue Kreuzfahrtschiffe Halt machen, hätte jetzt auch au

 NEWS: Vogeljagd
Problem Vogeljagd  
Wochenlang sorgte das eventuelle Verb


 WISSENSWERT: Vogeljagd
 Die Vogeljagd auf Malta  Es ist schon eine lange Tradition - das Schießen auf Vögel gehört bei den Maltesern einfach dazu.



 NEWS: PolitikErzbischof Joseph Mercieca rief Politiker zur Wahrheit auf  Der Erzbischof Joseph Mercieca rief Politiker und politische Medien dazu auf, den Menschen die Wahrh

 NEWS: KulturErstes Chorkonzert der Europäischen Union in Luxemburg  Ein erstes Chorkonzert, in dem Musik von allen Mitgliedsstaaten und Beitrittsländern der Europäische

 NEWS: St Elma
Fort St. Elmo sehr gefährdet  Eines von Vallettas Wahrzeichen wurde in eine Top-100 gewählt. Normalerweise ein gutes Zeichen, doch

 WHO IS WHO: Parkplatzwächter
 Die Parkplatzwächter in Sliema  Ein, aus, rückwärts, seitwärts, vorwärts parken und das den ganzen Tag lang. Für Bobby Scherry(31

 INSIDER: Bäume, Natur
 Auch auf Malta kann man durch Pinienwälder und Orangenhaine lustwandeln...  Auf den ersten Blick könnte Malta den meisten doch etwas grau-braun erscheinen. Der wenige Regen, di

 INSIDER: Heiliger
 Maltas erster Heiliger: San Gorg Preca  Am 03.Juni 2007 wurde Gorg Preca, zu Lebzeiten besser bekannt als Dun Gorg, heilig gesprochen.
Fas


 INSIDER: Sliema
 Sliema - shopping, shipping, showing  Wenn man einen Malteser fragt, wo man am Besten shoppen gehen kann, wird die Antwort zu 90% wohl "Sl

 NEWS: KulturDie maltesischen Inseln als Tourismus-Ziel für die Schweiz  Vierzig Schweizer Personen aus der Tourismusbranche besuchten kürzlich Malta, um einen besseren Einb

 INSIDER: Dorf, geschichtsträchtig
Zejtun war bereits in der phönizischen Zeit bewohnt...  Der Name Zejtun bedeutet "wo es Öl gibt" und ist darauf zurückzuführen, dass die Ortschaft in

 NEWS: Festnahme
Die Polizei versteht keinen Spaß  Im Gefängnis sitzen weil man ein Clown ist, das kann auf Malta tatsächlich passieren. Und besonders

 NEWS: WirtschaftSmart City  Schon lange ein geflügeltes Wort unter den Maltesern, jetzt kommt es wirklich. Smart City wir


Fatal error: Call to undefined function: wandle_urltolink() in /docs/f900221/www.malta-direkt.de/htdocs/bom/index.php on line 232